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Haben sich Evolution und Geologie verabredet?
18. Januar 2009, 02:41
Filed under: großartige kleinigkeiten | Schlagwörter: , , , , , , ,

Gerade auf Arte die BBC-Doku „Dünne Luft“ verfolgt. Das war zwar dramaturgisch eine sprunghafte und redundante Angelegenheit, aber inhaltlich interessant. Ein Ärzteteam kletterte auf den Mount Everest und untersuchte, wie der Körper sich anpasst, um mit dem Sauerstoffmangel zurechtzukommen. Die Sauerstoffwerte der Bergsteiger würden in einem Krankenhaus dem behandelnden Arzt normalerweise die Hoffnung rauben.

Doch diesem unter normalen Umständen tödlichen Sauerstoffmangel kann sich der gesunde menschliche Organismus im Prinzip anpassen. (arte.tv)

Auf 8.848m ist der Mensch dann aber auch am absoluten Limit unterwegs.

Der Everest ist aber auch ein geologischer Grenzfall. Die Gravitation jedes Himmelskörpers „zieht“ seine Materie in eine Kugelform:

for any large object, the gravitational pull of its interior forces the surface to assume a relatively uniform shape. (scienceclarified.com)

Berge und Täler sind also quasi unerwünscht. Der Höhenunterschied zwischen Mount Everest (höchster Punkt) und dem Marianengraben (tiefster Punkt, -11.034m) entspricht dabei dem Maximum, das die Gravitation auf der Erde zulässt.

Ist es nicht irgendwo großartig, dass der Mensch auf der höchsten Erhebung, die geologisch möglich ist, medizinisch noch so gerade eben überleben kann?

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