partikelfernsteuerung


Stereoskopie auf Youtube
22. Juli 2009, 16:50
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Stereoskopische („3D-„) Filme sind auf Youtube schon lange präsent. Bisher aber entweder zum Betrachten mit Rot/Grün-Brille oder – falls man diese kopfschmerzlastige Technik beherrscht – schielend. Dabei ist die Betrachtungstechnik aber beim Hochladen des Videos bereits festgelegt, es ist nicht möglich, beim Abspielen die Technik zu wählen, die den Vorlieben, der Brille und dem Bildschirm entspricht.

Nun hat Youtube die Möglichkeit eingeführt, stereoskopische Filme in einem Standardformat hochzuladen und erst beim Abspielen so zu wandeln, wie der Betrachter vorzieht.

Derzeit kann man Videos hochladen, in denen die beiden Ansichten nebeneinander (Side-by-Side) oder untereinander (Over-Under) stecken – es muss lediglich „yt3d:enable=true“ als Tag angegeben sein. (heise.de)

Damit wird es dann theoretisch auch möglich, dass Besitzer eines speziellen 3D-Bildschirms diesen für stereoskopische Youtube-Videos nutzen. Ein interessanter Schritt, der 3D-Filme ein Stück weiter ins Wohnzimmer holt. Ob nun tatsächlich eine Menge gute und sorgfältig produzierte Videos auf der Plattform auftauchen, bleibt abzuwarten, bisher sind so tolle Bilder wie vom Balloon Project eher Mangelware.

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Blinkender Personalausweis ab 2012?
11. Dezember 2008, 23:48
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personalausweis-3d

Ein Foto und ein echtes Gesicht zu vergleichen, ist gar nicht so einfach. Nachdem verlässliche Biometriesysteme immer noch auf sich warten lassen, müssen wohl oder über weiterhin Grenzbeamte die Echtheit von Pässen prüfen. Denen will die Bundesdruckerei in Kooperation mit Samsung aber bald besseres Bildmaterial bieten:

Ziel der Kooperation ist die Entwicklung von fälschungssicheren Ausweispapieren, in denen ein Video des drehenden Kopfes das zweidimensionale Foto des Ausweisinhabers ersetzt. (heise.de)

Mit Hilfe von superdünnen OLED-Displays soll dieses Video das Passfoto ersetzen. Wieso die Bundesdruckerei von Dreidimensionalität spricht, bloß weil sich ein Kopf dreht, ist leider nicht so ganz klar. Ein Pass bleibt schließlich platt. Vielleicht sind ja Hologramme oder Stereoskopie geplant…

Bilder: Wikimedia Commons, KayVee.Inc



Blender: A different perspective
9. Juli 2008, 01:01
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Konstruktive Festkörpergeometrie (CSG) ist ein wichtiges Modelling-Tool in fast jeder 3D-Software. Sie erlaubt, aus mehreren Objekten Schnittmengen, Summen oder Differenzen zu bilden, mit Hilfe Boolescher Operatoren. Auch in Blender sind diese Werkzeuge implementiert. Leider stoßen sie bei komplexen Meshes an ihre Grenzen, die Berechnung bricht ab, oder Blender friert komplett ein.

Zum Glück gibt es eine alternative Implementierung der Boolean Modelling Tools, namens MegaBool die als Python-Skript im blenderartists.org-Forum veröffentlicht wurde. Damit gelingen auch Boolesche Operationen an komplexeren Objekten, wie z.B. ganzen Schriftzügen. Ein Beispiel:

Ein Objekt wird als Schnittmenge von zwei Schriftzügen erstellt, so dass es aus unterschiedlichen Richtungen unterschiedliche Wörter darstellt. Die Grundlage sind zwei Wörter, die mit dem Textwerkzeug hergestellt und dann um 90° zueinander verdreht werden.

Dabei müssen alle Buchstaben möglichst die gleiche Höhe haben, es empfiehlt sich also, nur Großbuchstaben zu verwenden. Die Textobjekte werden dann in Meshes konvertiert und so skaliert und positioniert, dass sie möglichst exakt eineinander passen.

Aus diesen beiden Objekten wird dann mit Hilfe des MegaBool-Skriptes ein Schnittmenge (Intersection) erstellt und die Originalobjekte gelöscht. Das entstandene Objekt hat bei senkrechter Betrachtung aus der jeweiligen Richtung die Umrisse der ursprünglichen Textobjekte behalten.

Die Szene sollte im orthographischen Kameramodus gerendert werden, da die perspektivische Verzerrung sonst den Effekt stört. Als Animation kommt das Ergebnis am besten zur Geltung:



Blender: Schreibtischlampe
15. Juni 2008, 16:02
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Einfach mal nachbauen, was der Schreibtisch so hergibt..und dabei was über Subsurface Edge Creases lernen.



Blender: La Bouteille
23. Mai 2008, 15:59
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Drink

Blender-interne Renderengine

Logo mit Inkscape
Farbkorrektur mit GIMP



Blender: PET allein auf der Wiese
5. Mai 2008, 00:40
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Lieblings Open-Source-Software Blender lädt zu Experimenten ein. Diesmal: Transparenz und Reflektionen mit dem externen Renderer Yafray.

Am Licht-Setup könnte man noch arbeiten, die Reflektionen verraten zwei Lichtquellen, wo es eigentlich nur eine Sonne geben sollte.

Renderzeit: 9 Minuten
Texturen: lfgrafix.com, textureking.com