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Golf im Schafspelz
20. Mai 2009, 07:55
Filed under: großartige kleinigkeiten | Schlagwörter: , , ,

In Südafrika wurde bis heute der Golf 1 gebaut. Ein beliebtes, 830kg leichtes Stadtauto, selbstverständlich inzwischen weiterentwickelt mit Airbag und Zentralverriegelung.

Doch nun steht der Legende auch am Kap der Guten Hoffnung das Ende bevor: „Ganz klar, das Ende des Modells ist nahe. Wir arbeiten aggressiv an einem Nachfolger[…]“, sagt David Powels, Geschäftsführer VW Südafrika. (tagesschau.de)

Und die letzten Autos vom Band möchte sich am liebsten der VW-Vorstand reservieren. Sind ja auch ein bisschen handlicher als der aktuelle 1,3-Tonnen-Golf-6. Und viel schöner.

Foto: MrNase (cc-by-nc-sa)

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Ist VW die Sache mit dem Strom etwa peinlich?
14. Dezember 2008, 20:56
Filed under: politik, merkwürdig | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,

Den krisengebeutelten Autokonzernen wirft man vor, sich nicht um sparsame Konzepte für die Zukunft gekümmert zu haben.

Das lässt Volkswagen nicht auf sich sitzen. Im Moment gibt es eine große Plakatkampagne „Driving Ideas“. Sie erzählt mit der cleveren Fotomontage aus Batterie+Zapfsäule von den innovativen Bemühungen, Elektroantriebe zu entwickeln. Dass die Sache inhaltlich einen Haken hat, nämlich bei der Herkunft des Stroms, damit hat sich der Klimalügendetektor vor kurzem schon beschäftigt. Bei VW findet man nämlich Atomstrom ganz praktisch.

Aber auch gestalterisch ist das aktuelle Plakat einen Blick wert. weiterlesen…



Sonnenshopping im Herbst
19. November 2008, 13:56
Filed under: großartige kleinigkeiten | Schlagwörter: , , , , , , , ,

Wenn das kein Paradigmenwechsel wäre: Der Bonner Solartechnikhersteller Solarworld kündigt an, Opel Deutschland von General Motors kaufen zu wollen. Regenerative Energie rettet schwerfälligen Autoriesen?

Die Börse glaubt nicht so ganz daran (Solarworld gerade -17%), aber dass die Presse so schnell und willig auf die Nachricht anspringt, zeugt doch vom Drang nach einem Wandel. Vielleicht sorgt die wundersame Macht des Marktes ja doch für umweltfreundliche Autos, ohne dass der Staat die verpennte Entwicklung bezahlen muss.